Orts- und Heimatverein
Ganderkesee e.V.

Willkommen

Wir freuen uns, Sie auf unserer Webseite begrüßen zu dürfen. Auf diesen Seiten stellt sich Ihnen der OHV Ganderkesee e. V. vor. Lesen Sie hier alles über die zahlreichen Aktivitäten unseres Vereins und erfahren Sie mehr über unsere Gemeinde. Besuchen Sie unsere  Heimatstube oder entdecken Sie das Prima Klima in unserer schönen Landschaft.

Viel Spaß auf unseren Seiten!

Ihr Orts- und Heimatverein Ganderkesee e. V.

Kreisrunde Erinnerung an Ganderkeseer Pioniere

Nein, zum Getreide-Mahlen sind diese vier Mühlsteine ungeeignet.
Aber dazu sind sie auch nicht gedacht. Vielmehr hat die Mühlstein-Skulptur von
Steinmetz Herbert Dietrich, die an der Kreuzung Bergedorfer
Straße/Ring/Mühlenstraße steht, ganz andere Aufgaben: Sie soll an ein Stück
Ganderkeseer Geschichte erinnern, Bindeglied zwischen Mühlenstraße und Ortskern
sein – und ist obendrein als Sitzgelegenheit gedacht.

Rückblick. Im Jahr 1848 war in der Gemeinde Ganderkesee die
„Mühlenfreiheit“ erreicht. Jetzt durften auch nicht-adelige Müller eigene
Mühlen betreiben und das Getreide der Bauern mahlen. Binnen weniger Jahre
entstanden sieben Windmühlen. Eine davon: die von Hinrich Engelbart am Südrand
des Dorfes Ganderkesee.

1880 nahm Engelbart den Betrieb auf. Was folgte, war eine
über 100-jährige Firmengeschichte mit teils spektakulären Einschnitten. So
brannte die Mühle gleich zweimal ab – 1894 sowie 1945 – und wurde jeweils wieder
aufgebaut. Bereits ab 1893 sorgte eine Dampfmaschine dafür, dass mehr und auch
bei Windstille gemahlen werden konnte. Auch ein Sägewerk entstand. 1903 war Engelbarts
Mühle der „Geburtsort“ von Ganderkesees erstem Elektrizitätswerk.

Bis in die 1980er Jahre hinein lief der Betrieb auf dem Gelände,
unter anderem mit Mühle samt Kraftfutterwerk, Sägewerk und Lkw-Spedition. Nach
der Geschäftsaufgabe wurde es zunächst still um „Engelbarts Mühle“. Bis 1990. Schnell
verbreitete sich damals, was Planungsamt-Leiterin Kerstin Klokow am 26. September
dem Ganderkeseer Planungsausschuss berichtete: Ein privater Investor habe die
Mühle mitsamt umliegendem Gelände aufgekauft und wolle hier Häuser bauen. Zunächst
war sogar vorgesehen, das imposante Mühlengebäude zu einem dreigeschossigen
Wohngebäude umzubauen – was aber nicht klappte.

1994 folgte der Abbruch der Betriebsgebäude. Jetzt konnte
das neue Wohngebiet Ebereschenweg/Stockrosenweg/Goldregenweg entstehen.

Doch damit sollte die Geschichte von Engelbarts Mühle
keineswegs vergessen sein, fand die im Jahr 2009 von Ganderkeseer Geschäftsleuten
und Bürgern initiierte „Quartiersinitiative“ (QiN). Sie gewann Herbert Dietrich
für die Idee,  mit einer Skulptur an die
Pioniere von der Mühlenstraße zu erinnern. Eine Info-Tafel über die Geschichte
der Mühle wurde beigefügt. Am 9. September 2011 stellten die Mitwirkenden das
drei Tonnen schwere Kunstwerk aus Obernkirchener Sandstein vor.

Text u. Foto: Karoline Schulz/NWZ

Ganderkesee Quiz 1 Auflösung - s.u. "Aktivitäten - Ganderkesee Quiz"

Turmfalken im Kirchturm der St. Cyprian & Cornelius Kirche 2026

Der OHV Ganderkesee hat wieder 2 Kameras im Kirchturm aktiviert und überträgt mittels eines Livestreams das Geschehen aus den Nistkästen rund um die Uhr. Anscheinend ist es dieses Jahr ein neues, junges Turmfalkenpaar, das den Nistkasten für eine Brut benutzen möchte. Es hat wohl noch nicht so viel Erfahrung mit Dohlen, die ihnen den Brutplatz streitig machen. Nach teilweise heftigen Kämpfen sieht es jetzt so aus, als dass das Turmfalkenpaar zu einer Brut kommen würde. Auf den Nordseite des Kirchturms brütet jetzt schon ein Dohlenpaar. 

Was gibt es Neues?

Hier finden Sie unsere aktuellen Aktionen

Mehrtagesfahrt im August 2025


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Zu den wichtigen Pflichten des Orts- und Heimatvereins gehört die ständige Pflege des Ehrenmals an der Mühlenstraße. Die Vereinsmitglieder nehmen diese Aufgabe gern wahr.

Aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts stammt der kleine Park, in dem Gedenksteine an die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege erinnern.
Mit einer Büste auf einem großen Feldstein wird auch des ersten Reichspräsidenten Friedrich Ebert gedacht.

Friedenseiche
Im Zentrum des Parks steht die Friedenseiche, daneben ein Findling mit der Gravur:
FE 1871

Mit dem „Allerhöchsten Erlass vom 31.Mai 1871“ verfügte Kaiser Wilhelm I:
“Ich bestimme, dass am 18. Juni d.J., dem zweiten Sonntage nach Trinitatis, in den Kirchen und Gotteshäusern Meines Landes ein feierlicher Dankgottesdienst unter Einläutung mit allen Glocken am Vorabende und mit Absingung des Tedeums gehalten werde.“

Der in seiner Gemeinde sehr beliebte damalige Pastor Heinrich Ibbeken (1868 – 1878) notierte im Kirchenbuch:
“Am 18. Juni 1871 wurde hier wie wohl überall das Friedensdankfest mit lebendiger Teilnahme und in tiefst religiösem Dankgefühle gefeiert. Nach beendigtem Gottesdienst in der Kirche pflanzten wir südlich vom Orte eine Friedenseiche, die den kommenden Geschlechtern eine Erinnerung sein soll an die Zeit, die wir erlebten.“

Integriertes Gemeindeentwicklungskonzept Ganderkesee -kurz IGG

Seit Herbst letzten Jahres arbeitet die Gemeindeverwaltung an diesem Konzept.

Wir, der OHV , haben bereits an 2 Veranstaltungen teilgenommen und diverse Vorschläge schriftlich
eingebracht. Nun stehen weitere Veranstaltungen an. Wir wollen auch weiter aktiv dabei sein und bitten um Eure Vorschläge. Ansprechpartner dafür sind:

Siegfried Preuß                                   Udo Herrmann
Ahornstraße 2, Tel. 04222 1443          Meisenweg 3, Tel. 04222 2626

 

Hier die Mail der Verwaltung:

Sehr
geehrte Damen und Herren,

wie Ihnen bereits in der letzten
E-Mail angekündigt, braucht die Gemeindeentwicklung Ihre
Unterstützung. Im Rahmen von
zehn Informationsveranstaltungen
können Sie sich über die Entwicklung unserer Gemeinde
informieren und sich beteiligen. Anlass ist die aktuelle Erstellung
des Integrierten
Gemeindeentwicklungskonzeptes
Ganderkesee (kurz: IGG),
bei dem alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert sind mitzumachen,
denn das IGG soll auch „Ich gestalte
Ganderkesee!
“ bedeuten.

Im Anhang finden Sie das
Werbeplakat der Gemeinde Ganderkesee für diese
Informationsveranstaltungen. Diese werden in den kommenden Tagen im
gesamten Gemeindegebiet verteilt. Es steht Ihnen frei dieses Plakat
zu teilen oder in Ihrem Verein, Gebäude usw. aufzuhängen. Über
Ihre Unterstützung würden wir uns sehr freuen!

 

Freundliche Grüße

i.A. Tim Kettler

Gemeinde Ganderkesee, Der Bürgermeister, Fachbereichsleiter, Gemeindeentwicklung

Das Aktionsbündnis „Prima Klima“, Ganderkesee

wurde im Jahre 2007 vom Orts- und Heimatverein Ganderkesee,dem Fuhrenkamp Schutzverein, dem Agendaverein und der regioVHS gegründet.
Das Bündnis begann seine Tätigkeit mit der Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger
durch Vorträge zum Thema Klimawandel.

Wissenschaftler der Universitäten Oldenburg, Bremen, Hamburg und Kiel, sowie
unabhängige Experten waren zu Gast und hatten immer einen vollen Sitzungssaal
im Rathaus oder eine volle Aula im Gymnasium.
Die Reihe der Vorträge wird fortgesetzt.

Es ergab sich glücklicherweise eine gute und enge Zusammenarbeit mit der
Verwaltung. Auch die Politik erkannte, wie ernst das Klimaproblem zu nehmen ist.

So war “Prima Klima” maßgeblich an der Erstellung des integrierten
Klimaschutzkonzeptes beteiligt und seit 2012 bemüht sich im Rathaus der
Klimaschutzmanager die im Konzept beschlossenen Maßnahmen umzusetzen und
zu erledigen.
Das vorgesehene Ziel ist eine Verringerung der klimaschädlichen Gase um
40% bis 2020 über 1990. Ganderkesee ist auf gutem Wege.

Neben Vorträgen werden auch Projekte erarbeitet:

Podiumsveranstaltung „Bürger fragen – Experten antworten.
“Es gibt keine klimafreundlichen Konsumgüter. Es gibt nur klimafreundliches Verhalten“
Expertisen zur Energieeinsparung und –vermeidung.

Verschiedene Fotoausstellungen im Rathaus, der regioVHS und überregional
machten künstlerisch auf die Problematik aufmerksam.

Besuch im Klimahaus Bremerhaven (2010)

Die Aktion “Prima Essen”, die den durch die Ernährung entstehenden CO2 Ausstoß
(ca. 20% der Gesamtemissionen) bearbeitet. Dieses Projekt umfasst mehrere Maßnahmen,
die weitestgehend die Bürger mit einbindet.

Auch auf Landkreisebene ist ein Klimaschutzkonzept erarbeitet worden und dort hat
man von den Erfahrungen, die Ganderkesee gemacht wurden, profitieren können.Mit dem Anspruch, die Sicherheit im Straßenverkehr zu verbessern, unterbreitet der Ausschuss Verbesserungen im Straßenverkehr der Gemeindeverwaltung Vorschläge, wie dies mit gutem Willen und geringen Mitteln möglich ist.

Die Ausschussmitglieder bitten um Ihre Mitarbeit und Ihre Änderungsvorschläge, damit wir uns in unserem Ort sicher und wohl fühlen können. Als Ansprechpartner stehen Ihnen

Udo Herrmann
Meisenweg 3
Tel.: 2626
und

Siegfried Preuß
Ahornstraße 2
Tel.: 1443

gerne zur Verfügung.

Aktion „Saubere Landschaft“ am 29.03.2025 um 09.00 Uhr

Die Frauengruppe

Die Frauengruppe des Orts – und Heimatvereins Ganderkesee wurde im März 1979 auf Initiative von Frau Helga Warfelmann gegründet. Die Treffen fanden im AWO Haus an der Rathausstrasse statt. Nachdem die Gruppe wuchs und die Räume zu klein wurden, zog die Gruppe in die Begegnungsstätte im Sonnenwinkel um.
Nachdem die Gruppe einige Jahre im Schützenhof Unterkunft gefunden hatte, treffen sie sich heute im Oldenburger Hof. Die Gruppe mit einer Größe zwischen 25 – 30 aktiven Frauen trifft sich zum Kaffeeklatsch, Singen und Spielen.
Zu den festen Bestandteilen des Jahres gehören ein Grünkohlessen, ein Ausflug, evtl. eine Besichtigung oder ein Vortrag, je nach Wünschen und Interessen der Frauen in der Gruppe.

Das Treffen findet jeden 1. Montag im Monat um 15.00h im Oldenburger Hof statt. 

Wir wünschen uns, dass noch mehr Frauen Interesse an einem gemeinsamen Nachmittag in fröhlicher Runde haben und würden uns über „ Zuwachs“ freuen.